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Das Anschreiben

Das Anschreiben als Begleitbrief für Ihre sämtlichen Bewerbungsunterlagen sollte den Nachweis erbringen, dass Sie (genau Sie ) zu den attraktivsten Bewerbern gehören .

D.h., Ihre Argumente im Anschreiben müssen sich an den Bedürfnissen des potentiellen Arbeitgebers orientieren. Dazu müssen Sie selbstverständlich erst einmal diese Bedürfnisse Ihres potentiellen Arbeitgebers kennen!! 

Darauf aufbauend sollten Sie in schlüssiger Form Ihre Argumente aufführen, die Sie für die angebotene Stelle geeignet erscheinen lassen.

Soweit vielleicht der ideale Anspruch.

"Nur leider" werden Bewerbungen von Menschen bearbeitet, und diese haben (neben verschiedenen Stimmungen) auch verschiedene Meinungen, so dass eine immer passende vollständige Umsetzung dieses Anspruches nicht möglich ist.
Dies soll heißen, das immer passende, ideale Anschreiben gibt es leider nicht!!!

Was es aber durchaus gibt, sind eine Unmenge von schlechten Anschreiben, die nicht auf das Anforderungsprofil zugeschnitten sind, und dass sich ein Anschreiben zum nächsten kaum / nicht unterscheidet, selbst bei wechselnden Branchen. Damit ist sicherlich nur schwer ein Erfolg zu erzielen.  Auch wenn die Unterlagen nur in kopierter Form (d.h. nie im Original!!) vorliegen, sind sie das Fundament für all die positiven (für Sie werbenden) Aussagen im Anschreiben und Lebenslauf. Häufig werden diese Dokumente bei den interessanten Bewerbern sehr intensiv studiert. Eingeteilt in sinnvolle Gruppierungen gehören (bzw. können gehören) zu den Unterlagen:

Praktische Zeugnisse

Theoretische Zeugnisse

Sonstiges

Von Fall zu Fall einzuordnen

Wählen Sie eine sinnvolle Reihenfolge, in der Ihre Zeugnisse hinter dem Lebenslauf in der Bewerbungsmappe erscheinen und durchgeblättert werden sollen - das wichtigste zuerst! Als Hochschulabsolvent oder -absolventin spielen für Sie bei dieser Aufzählung (ohne Gewähr auf Vollständigkeit) die Arbeitszeugnisse und das Diplomzeugnis / Notenspiegel die wichtigste Rolle.

 

Notenspiegel / Diplom

Zu ihrer Beruhigung kann festgehalten werden, dass die Noten nicht den allerwichtigsten Rang einnehmen. Viele Firmen scheuen sich sogar, einen Akademiker mit Diplomnote "sehr gut" einzustellen.

D.h. im Normalfall ist bei den meisten Firmen (je nach Branche) auch eine schlechte "Drei" noch akzeptabel - schlechter sollte es jedoch nicht sein. Wichtig sind hier die gewählten Zusatzfächer, d.h. die Spezialisierung der theoretischen Ausbildung. Sowohl die Zusammenstellung als auch der spezifische Erfolg ist für die Einstellungsentscheidung für das Unternehmen von Belang.

(Anmerkung: Je mehr diese Dinge durch Arbeitserfahrung / Berufserfahrung überlagert werden, sinkt die Bedeutung der Studienspezialisierung.)

Arbeitszeugnisse

Eine herausragende Rolle spielen die praktischen Erfahrungen (vgl. auch Aussagen zu Anschreiben und Lebenslauf), so dass die Beweismittel in Form der Arbeits- und/oder Praktikazeugnisse ebenfalls von großer Bedeutung sind.

Diese große Bedeutung haben Arbeitszeugnisse nicht nur am Anfang der Karriere sondern zumeist während des gesamten Arbeitslebens. So mag für einfache Tätigkeiten auch ein "einfaches Zeugnis" noch genügen, für qualifizierte Tätigkeiten bis hin zu hohen Führungsaufgaben geht kein Weg an aussagekräftigen und insbesondere wertenden "qualifizierten Arbeitszeugnissen" vorbei.

Das Hauptproblem dabei ist, das ein mittleres oder gar schlechtes Arbeitszeugnis auch in zwanzig Jahren noch ein mittleres oder schlechtes Zeugnis ist, was die Karriere / Bewerbungschancen somit dauerhaft beeinflusst

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