Arbeitsmarktguide
Initiativbewerbung
Wir beginnen mit der Behandlung von Initiativbewerbungen, da wir Ihnen
gern aufzeigen möchten, dass bei gut vorbereiteten Initiativbewerbungen der
Bewerbungsablauf dem der Bewerbungen auf Stellenanzeigen gleicht, nur mit
einem kleinen aber sehr wesentlichen Unterschied - die gut vorbereitete
Initiativbewerbung ist deutlich erfolgreicher. Die Betonung liegt hierbei
jedoch auf "gut vorbereitet" was auch einen deutlich höheren
Aufwand bedeutet. (Blindbewerbungen
nach der Art des Wortes dagegen - Adresse und los - sind aus unserer Sicht
nahezu völlig unsinnig und sind auch bei großen Auflagen von einigen hundert
kaum aussichtsreich. Gleiches gilt für Faxbewerbungen.
Ablauf
- Zuerst muss man
sich natürlich eine größere Anzahl an potentiellen Arbeitgebern als
wichtige Informationsbasis suchen. Wenn die eigenen Erfahrungen, Kontakte
nicht mehr ausreichen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten,
Adresszusammenstellungen anzuzapfen.
Firmen aus Fachzeitschriften o.ä. zusammenstellen
Firmenverzeichnisse wie Hoppenstedt (Bibliothek) nutzen
hervorragende Quellen sind Messekataloge, Kongresskataloge (z.B. Achema 97
hat auf CD ein Firmenverzeichnis geordnet nach Firmenschwerpunkten, nach
PLZ, etc.)
Internetverzeichnisse
Hilfen vom Institut, Professor, alten Arbeitgeber
Bestellen von Firmenbroschüren, Referenzlisten
etc. etc.
- Diese Firmenliste
lässt sich nun inhaltlich weiter anreichern mit
Tätigkeitsschwerpunkte
Leistungs- oder Sortimentsprogramme
Marktposition, Umsatz
Mitarbeiterzahl
Unternehmensstruktur, Organisationsstruktur, Niederlassungen
Rechtsform
Ansprechpartner/in
Damit haben wir zunächst
eine gezielte (nicht beliebige) Auswahl an Firmen, die möglichst genau in
dem Feld arbeiten, in das Sie als Bewerberin hinein möchten bzw. wo Sie als
Bewerber die meisten Chancen haben.
Nun
kommt eine - zugegeben - schwierige und aufreibende Arbeit : TELEFONIEREN